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7 Gründe, warum Ihre Social Media Werbung nicht funktioniert

Gepostet von Hans-Peter Wohlfahrt am 22.09.2016 17:15:25
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Für Unternehmen, die Ihre Marketing-Bemühungen auf die sozialen Medien erweitern, gibt es einige knifflige Anzeige-Barrieren, die gegen Ihre Kampagne arbeiten können und somit verhindern, dass Sie die Klicks oder Leads sehen, wie Sie es beabsichtigen.

Wenn Sie mit Social Media bisher nicht die Begeisterung für Ihr Unternehmen erzielen konnten, dann sind Sie hier richtig.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir die sieben häufigsten Gründe, warum bezahlte Social Media-Anzeigen versagen und was Ihr Unternehmen tun kann, diese Herausforderungen zu überwinden. In den meisten Fällen liegt der Schlüssel für den Erfolg von Social Media-Werbung bei Ihnen und Ihrer Fähigkeit, die Verbraucher zu gewinnen.


Social Media Werbung

1. Sie verstehen Ihre Zielgruppe nicht

Ihre bezahlten Social-Media-Kampagnen gehen nirgendwo hin, wenn Sie nicht Ihr gewünschtes Publikum richtig erreichen. Erfolgreiche Kampagnen bestehen aus mehr als nur einem überzeugenden Angebot oder Verkaufsargument – sie müssen an den idealen Zielkunden gerichtet werden. Soziale Werbung funktioniert nicht auf einer breitangelegten Skala. Unternehmen, die Social-Media-Kampagnen entwickeln, müssen ihr Publikum verstehen und die Ziele effektiv setzten, um die Verbraucher zu erreichen.

Versuchen Sie, die Kunden nach geografischer Lage zu erreichen, die Ihr Geschäft oder Lieferanten-Standorte besuchen können? Oder vermarkten Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen bundesweit, um Nischengruppen auf Basis von Interesse zu dienen?

Ihre Zielgruppe zu verstehen, wofür sie soziale Medien nutzen und welche Arten von Inhalten sie bevorzugen, ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Social-Media-Werbung. Um Ihre gewünschte Zielgruppe zu erreichen, versuchen Sie begrenzte Targeting-Tools basierend auf folgenden Parametern zu verwenden:

  • Standort
  • Browsing-Aktivitäten
  • Bevorzugte Social-Media-Websites
  • Posting- und Anzeige-Aktivitäten (wann ist die beste Zeit zu werben?)
  • Beteiligte Organisationen, Beruf, Branche und Interessengruppen
  • Ausbildung

2. Ihre Bilder ergeben keinen Sinn

Ein weiterer Grund, dass Ihre Social Media-Anzeigen keinen Erfolg haben, könnte die schlechte Verwendung von Bildern sein. Wenn die Bilder, Logos oder Grafiken, die Sie in Ihren Kampagnen verwenden, nicht zu dem passen, was Sie anbieten, dann werden Sie keine neuen Kunden gewinnen oder noch schlimmer, Sie verlieren in den Augen Ihres Publikums Ihre Glaubwürdigkeit.

Generell ist es so, dass Web-Inhalte mit passenden Bildern 94% mehr Klicks erzeugen, als die ohne. Das gilt gleichermaßen auch für Blog-Inhalte, Social-Media-Beiträge und maßgeschneiderte Anzeigen. Wenn Ihre aktuellen Social-Media-Kampagnen nicht das von Ihnen gewünschte Ergebnis bringen, dann stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur aussagekräftige Bilder in Ihren Anzeigen verwenden, sondern sie auch richtig verwenden.

3. Ihre CTAs sprechen nicht die gewünschte Zielgruppe an

Gut gestaltete und platzierte Call-To-Action-Buttons sind wesentliche Bestandteile von allem, was ein wachsendes Unternehmen online macht. Ein effektiver CTA kann Nutzer mit speziellen Angeboten locken, oder qualifizierte Leads in kaufbereite Kontakte konvertieren. Das kann sich wirklich für Ihre bezahlten Anzeigen in den Sozialen Netzwerken als auch für Ihre Webseiten auszahlen.

Wenn Ihre Social-Media-Anzeigen zu wenig Klicks und Aktivitäten aufweisen, kann das Problem darin liegen, wie Sie Ihre Anzeigen-CTAs formatiert haben. Durch passive Formulierung, schlechte Platzierung und schlechte Bilder können sich qualifizierte Besucher von Ihrem Unternehmen abwenden und das kann Sie am Ende wertvolle Verkäufe auf der ganzen Linie kosten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Social-Media-CTAs handlungsorientiert sind und verwenden Sie eine Mischung aus starken Bildern und klarer Formulierung, um Ihre Nutzer zu einer höheren Klickrate zu animieren.

4. Ihren Anzeigen fehlt der Anreiz

Ein Grund, warum Ihre Anzeigen die Nutzer in den sozialen Netzwerken möglicherweise nicht ansprechen, könnte ein Mangel an Anreiz sein. Wenn Sie Ihrem Publikum keinen verlockenden Grund geben, Ihre Website zu besuchen, oder mehr über Ihre Angebote zu erfahren, werden Sie niemals Ihre Ziele erreichen, um das Wachstum Ihres Unternehmens zu erhöhen.
Um den Effekt von Anzeigen mit geringen Anreizen rückgängig zu machen, sollten Sie einen Weg finden, Ihre Anzeigen für Dringlichkeit zu entwerfen. Verwenden Sie Bildsprache, spezielle Angebote und starke Formulierungen, die es dem Nutzer unmöglich machen, Ihre Anzeige zu ignorieren.
Social-Media-Werbung-Tools erlauben es den Unternehmen, mehrere Variationen derselben Anzeige zu erstellen und sich die Performance für jede einzelne Version anzuschauen, die auf Klicks basiert. Tools wie diese machen es den Unternehmen einfach, zu sehen, welche ihrer Social-Media-Anzeigen den Nutzern den meisten Anreiz bieten.

5. Sie veröffentlichen die Anzeigen zu einem schlechten Zeitpunkt

Neben schlechten CTAs und Zielgruppenbestimmung, gibt es noch die Möglichkeit, dass Sie Ihre Anzeigen veröffentlichen, wenn Ihre Zielgruppe gerade nicht online ist, und Ihre Social-Media Anzeigen somit keine Interaktionen generieren. Eine Zeitplanung zur Veröffentlichung von Anzeigen in Ihren sozialen Netzwerken kann den Unterschied in der Generierung von Leads auf Plattformen wie LinkedIn, Twitter und Facebook machen.

Natürlich kostet Werbung während der Hauptwerbezeiten (in der Regel wochentags von 13.00 bis 16.00 Uhr) mehr als Werbung in anderen Zeiträumen ... aber das auch aus gutem Grund. Werbung während dieser Zeiten kostet mehr, weil es mehr wert ist. Dann ist das Potential für Klicks und neue Leads am größten.

6. Sie verwenden keine Analyse-Tools

Egal, was Sie denken, wie gut Ihre Social-Media-Anzeigen sind, Sie können sich nicht sicher sein, wie effektiv sie sind, wenn Sie keine Analyse-Tools mit deren gesamten Potential verwenden. Damit meinen wir, mehr als einen Blick auf Klick-Zahlen und Conversions.

Der beste Weg, Social-Media-Analyse-Tools zu verwenden ist, auf andere Daten in Ihren Kampagnen zu verweisen und diese Information zu nutzen, um die bestmöglichen Anzeigen für Ihre Zielgruppe zu bauen. Die integrierten Tools, die von den jeweiligen Webseiten erstellt wurden, erleichtern es den Unternehmen, ihre Werbekampagnen basierend auf:

  • Anzeigen-Variationen Gruppen
  • Unterschiedliche soziale Netzwerke
  • Werbezeiten
  • Klickraten und
  • Verschiedenen CTAs

feiner abzustimmen.

7. Ihre Inhalte sind nicht interessant

Letztendlich werden Sie auf Ihren Inhalt oder künftige Werbeanzeigen keine Reaktionen bekommen, wenn der Inhalt nicht ansprechend ist. Ihre Zielgruppe, die eine Lösung für Ihre Bedürfnisse, Interessen oder Dienstleistungen finden wollen, werden sich Unternehmen zuwenden, die sie bemerken und diese Bedürfnisse erfüllen können.


Kaufbereite Nutzer werden nicht auf Ihre Anzeigen klicken, wenn sie Ihr Unternehmen, Ihre Inhalte und Angebote nicht höher ansehen, als die anderer Unternehmen. Der beste Weg sich als eine Autorität in Ihrer Branche zu etablieren, und somit auch eine höhere Anzeigen-Conversion zu erzielen, ist es, konstante, qualitativ hochwertige Inhalte und Angebote zu produzieren. Wenn Sie neue Leads für Ihr Unternehmen über Social-Media-Werbung generieren möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Anzeigen es wert sind, als erstes angeklickt zu werden.

 

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Topics: Social Media Marketing

Geschrieben von Hans-Peter Wohlfahrt

coacht Verkäufer, Führungskräfte, Unternehmer, Vertriebs- und Marketing-Mitarbeiter aus vielen Branchen bundesweit. Über 25 Jahre Verkaufs- und Marketing-Erfahrung bilden den Hintergrund für einen idealen Mix aus Theorie und Praxis.