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7 Tipps, wie Unternehmen eine Instagram-Community aufbauen können

Gepostet von Hans-Peter Wohlfahrt am 12.04.2017 10:22:20
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Auf Instagram werden täglich über 95 Millionen Fotos und Videos hochgeladen. Von ca. 500 Millionen Nutzern, Influencern und Unternehmen und Marken wird Instagram weltweit genutzt, in Deutschland vor einem Jahr waren es bereits 6 Millionen. Mehr als 700 Bilder werden pro Sekunde hochgeladen. Instagram ist für das Unternehmensmarketing ein wichtiges Instrument, welches sich zwar nicht direkt auf die Website-Traffic auswirkt, da es nur Bilder verteilt und keine Links, wie Facebook, Google+, Twitter und Pinterest. Über Instagram-Anzeigen ist das widerum möglich, da diese mit einem Link versehen werden können und so Traffic für ihre Webseite liefern. Wie können Sie eine Instagram-Community aufbauen:

1. Das Instagram-Profil

Das Wichtigste zuerst: Richten Sie Ihr Instagram-Profil so ein, dass es nicht nur gut aussieht, sondern Followern auch zeigt, wer Sie sind. Geben Sie ihnen einen guten Grund, Ihnen zu folgen.

Fügen Sie einen Link zu Ihrem Profil hinzuzu, damit Nutzer bei Bedarf ganz leicht über Instagram auf Ihre Website kommen. Das für URLs vorgesehene Feld ist die einzige Stelle, an der Sie einen klickbaren Link hinzufügen können. Und aktivieren Sie die Benachrichtigungen, damit Sie es nicht verpassen, wenn Leute Ihre Fotos teilen oder kommentieren. Außerdem können Sie schneller mit Ihren Followern interagieren.

Noch ein kleiner Tipp: Wir empfehlen Ihnen, Ihren Instagram-Account nicht mit Twitter und Facebook zu verbinden, um Instagram-Beiträge dort automatisch zu veröffentlichen, da die Arten von Beiträgen sehr unterschiedlich sind. 

Zu einer guten Beziehung gehören immer Zwei. Die Follower-Marken-Beziehung muss wechselseitig sein, sonst kann die Community nicht wachsen. Durch Liken und Kommentieren der Beiträge von Nutzern bekommt ein Markenkanal einen persönlichen Touch und das Unternehmen zeigt: Wir sehen euch und eure Beiträge. Das Unternehmen steigt wie ein normaler User in Gespräche ein, liked Beiträge und kommentiert. 

2. Instagram-Fotos

Aufmerksamkeit und Interesse bei den Nutzern ist in erster Linie durch die Qualität und Aktualität der Inhalte (Instagram Fotos, Instagram Stories und Videos) zu erreichen. Die Qualität des Beitrags wichtig, sehr wichtigIhre Twitter-Follower mögen Ihnen ein paar schlechte Tweets verzeihen, aber ein schlechtes Foto auf Instagram ist ein No-Go. 

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Legen Sie den Fokus auf nur ein Motiv.
  • Nutzen Sie Negativraum.
  • Finden Sie interessante Perspektiven.
  • Suchen Sie nach Symmetrie.
  • Erfassen Sie kleine Details.
  • Bringen Sie Ihre Follower zum Lachen.

3. Hashtags verwenden

Die Qualität der Beiträge wird durch deren Aufbereitung ergänzt. Hierzu zählt vor allem der Einsatz der (richtigen) Hashtags. Ergänzend spielen auch der Text, Ortsangaben und Emojis eine Rolle. Die Macht von Hashtags sollte man nicht unterschätzen. Das Hauptcharakteristikum von Instagram ist das Verschlagworten von Content mit Hilfe von Hashtags. Diese helfen tatsächlich dabei, neue Follower zu gewinnen.Recherchieren Sie, welche Hashtags in Ihrer Nische oder Branche verwendet werden, um herauszufinden, mit welchen Hashtags Sie Ihre Zielgruppe ansprechen. Verwenden Sie hierzu am besten das Suchfeld in der Instagram-App selbst (das Lupensymbol).

 

4. Inhalte aufbereiten

Erstellen Sie ein System, mit dem Sie Fotos und Inhalte von Mitgliedern Ihres Teams sammeln können. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine davon ist eine spezielle E‑Mail‑Adresse, an die Ihre Kollegen Fotos, kurze Videos, Memes, Zeitrafferaufnahmen usw. senden können. Es ist übrigens leichter, diese Inhalte zu sortieren, wenn die jeweiligen Absender ihre E-Mails mit einem eindeutigen Betreff versehen. Das ist vielleicht nicht der eleganteste Weg, Fotos zu sammeln, aber für die Leute, die Ihnen Fotos senden, ist es der einfachste – und je einfacher es ist, Inhalte zu senden, umso mehr Inhalte erhalten Sie auch.

Doch auch Ihre Bildunterschriften spielen eine wichtige Rolle. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil Ihres Beitrags und können bei dirchweg spannenden und guten Wunder bewirken. Sie verleihen Ihrer Marke eine menschliche Note, bringen Ihnen mehr Follower ein, Ihre Inhalte werden öfter geteilt – Sie bekommen so mehr Aufmerksamkeit.

5. Interaktionen richtig nutzen

Eine weitere sinnvolle Funktion ist das Taggen von anderen Accounts über @-Mentions:

 Andere Marken oder Personen können entweder in der Copy oder auf dem Bild verlinkt werden und so sichtbar für andere gekennzeichnet werden. 40 % aller Instagram Kommentare sind Markierungen von anderen Instagram Nutzern. Vorteil: So werden die Follower der verlinkten Accounts auf den eigenen Channel aufmerksam und zu potenziellen neuen Followern. Posts mit @-Mentions erhalten außerdem im Schnitt 56 Prozent mehr Engagement als ohne Verlinkung. 

Aktive Nutzer der Sozialen Netzwerke im Vergleich:

Sociale Netzwerke-Seiten nach Nutzerzahlen 2017 | WOHLFAHRT-Ihre Digitalagentur in Leipzig

Bildquelle: Published on February 23, 2017 by Robert Allen, Smart Insights

Unternehmen haben ebenfalls die Möglichkeit Instagram Direct für sich einzusetzen. Follower können dazu aufgefordert werden Fotos zu einem bestimmten Thema per Direktnachricht an den eigenen Unternehmensaccount zu schicken.

Ich empfehle, bereits eine gewisse Anzahl an guten Beiträgen – vielleicht um die 15-20 – auf Ihr Profil hochzuladen, bevor Sie beginnen, mit Leuten zu interagieren. Wenn Nutzer dann Ihr Profil besuchen, sehen sie nicht nur ein paar vereinzelte, sondern gleich einen ganzen Bildschirm voller Fotos. Und: Einmal ist kein Mal! Follower wollen bei Laune gehalten werden und das vor allem regelmäßig! Es reicht nicht, einmal guten Content zu veröffentlichen, es sollte normal sein, mindestens einen Post pro Tag abzusetzen, und zwar auf einem qualitativ gleichbleibenden Level.

Finden Sie Leute, die interessante Fotos posten, folgen Sie ihren Accounts und interagieren Sie mit ihren Inhalten. Auf diesem Weg machen Sie ganz natürlich auf Ihr eigenes Profil aufmerksam, machen sich bei der Community beliebt und können sich von den Inhalten anderer inspirieren lassen.

Auch mit Wettbewerben können Sie Ihre Reichweite und die Interaktionsrate mit Ihren Fotos erhöhen. Veröffentlichen Sie ein Foto, das für einen Wettbewerb wirbt, und fordern Sie Leute auf, Ihrem Account zu folgen und ein Foto zu liken oder zu kommentieren, um daran teilzunehmen. Sie können dem Wettbewerb auch ein UGC-Element (User-Generated Content = von Nutzern erstellte Inhalte) hinzufügen. Dabei müssen Leute selbst ein Foto mit einem bestimmten Hashtag posten, und natürlich Ihrem Account folgen.

6. Instagram Stories einsetzen

Mit Instagram Stories wurde ein weiteres Format für Instagram eingeführt, welches sich grundlegend von Inhalten des Instagram Feeds unterscheidet. Instagram Stories sind an Snapchat Stories angelehnt und bieten Unternehmen eine weitere Möglichkeit mit Followern zu kommunizieren. Der große Unterschied ist die Verfügbarkeit. Während Instagram Fotos und Videos über die Profile und Hashtags theoretisch immer auffindbar bleiben, haben Instagram Stories eine Halbwertszeit von 24 Stunden.


Fazit:

Di Nutzerzahlen sprechen für sich:

 

Bauen Sie sich die Instagram-Community für Ihr Unternehmen auf, wenn Ihre Zielgruppe darin agiert. Dann sollte es Teil der Social Media-Strategie werden.

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Topics: Social Media Marketing

Geschrieben von Hans-Peter Wohlfahrt

coacht Verkäufer, Führungskräfte, Unternehmer, Vertriebs- und Marketing-Mitarbeiter aus vielen Branchen bundesweit. Über 25 Jahre Verkaufs- und Marketing-Erfahrung bilden den Hintergrund für einen idealen Mix aus Theorie und Praxis.